Was lernt der Hund?

Diabetikerwarnhund SchwabenDer Hund lernt,  geruchliche Veränderungen bei einer drohenden Unterzuckerung  zuverlässig zu erkennen und seinen chronisch kranken Menschen (oder bei Kindern einen Familienangehörigen) darauf aufmerksam zu machen. Viele ausgebildete Hunde können mit der Zeit neben der Unterzuckerung (Hypoglykämie)  auch eine Überzuckerung (Hyperglykämie)  anzeigen.

Dem Hund können verschiedene Tätigkeiten beigebracht werden; er soll diese ausführen und mit diesen seinen Menschen frühzeitig warnen, sodass dieser der drohenden Unterzuckerung rechtzeitig entgegenwirken kann:

  • den Unterzuckerungsgeruch zuverlässig erkennen
  • ein Anzeigeverhalten, das mit dem Patienten abgesprochen wird, beispielsweise Kratzen, Anstupsen sein könnte
  • eine Notfallklingel auslösen
  • eine Notfalltasche bringen (die befüllt sein kann z. B. mit Traubenzucker um der Unterzuckerung entgegenzuwirken)

Je nach Wunsch des Kunden!

Welche Tätigkeiten Ihr Hund lernen soll, hängt davon ab,  für wen der Hund ausgebildet werden soll  und was für Sie  in Ihrem Alltag hilfreich  ist. Diese Ziele werden beim ersten Termin besprochen und dem Hund während seiner Ausbildung beigebracht.

Grundsätzlich können  Sie selbst entscheiden , wie umfassend Sie Ihren Hund ausbilden möchten. Für die Prüfung zum Diabetikerwarnhund und für das Tragen einer Kenndecke sind aber bestimmte Kriterien festgelegt.

Der Diabetikerwarnhund soll  im engen Kontakt mit dem Diabetiker und mit der Familie  leben. Die Eigenverantwortung des Patienten oder dessen Eltern kann er nicht übernehmen, aber er kann eine zusätzliche Hilfe sein.